ein erster EINSATZ der .aufzeichnensyteme im Juli 2020 bei 1 : 1
zum Einsatz kommt Text - Text kommt zum Einsatz. - zum TEXTEINSATZ

der

.aufzeichnensysteme

am Samstag, 18. Juli 2020 / 13:30 - 23 h / Fröbelgasse Wien

EINSATZ
textinserts © in verschaltung mit dem projekt ISTZUSTAND - stillstand in arbeit / h.r.aufzeichnensysteme 2020
es stockt - das ist die stockung - das aufzeichnen, zum Sujet poetischer Objektivität erhoben, die sich ein- und verschaltet, unter Einsatz von Texten (aus GRATE* und IM GRÜNEN* / Ritter 2019 +17) reagiert und fokussiert auf: _? Ergebnisstand durch höhere Gewalt - offen (...)

.aufzeichnensysteme
(bis 2015: elffriede).aufzeichnensysteme entwickeln sich seit 2000 als Konzept & Autorenschaft der an derSchnittstelle von Literatur, radiofoner und visueller Kunst arbeitenden Künstlerin Hanne Römer. (Maschinen)Texte und Zeichnungen bilden als Substrate eines mobilen / partizipativen künstlerischen Provisoriums bewegliche Bild-Text-Module und als solche eine lückenhafte Geschichte, die sich seit 2000zwischen Ö und D in transmedialen Formen / Formaten (Buch, Hörstück, Installation) und Kooperationenfortschreibt und aktualisiert. 2018 Förderpreis zum Heimrad-Bäcker-Preis. www.aufzeichnensysteme.net

wir sind nicht eins / wir sind nicht uneins / in der verein zelung / in der verzwei zelung

IM:

salon elise #5 / EINS zu EINS unentschieden

17. bis 19. Juli 2020

In diesem Setting trifft in den Studioräumen des klangraum fröbelgasse jeweils ein*e Performer*in auf eine*n Besucher*in und umgekehrt. Ein intimer Raum ensteht, in welchem beide Personen gleichermaßen exponiert sind. Es ist ein Blid Date, da sich die Besucher*innen für einen 30minütigen Timeslot eintragen können, ohne zu wissen auf wen sie treffen werden. Die Künstler*innen werden ebenso in Timeslots eingetragen und kennen ihr Gegenüber nicht. Um die Intimität dieses Ereignisses nicht zu stören, wird auf jedwede Art der Dokumentation verzichtet.

Parallel dazu entsteht im Hof ein sozialer Raum zum Essen, Trinken und Plaudern.
Wer hat wen wie erlebt? Ein Reportageteam macht mit den beteilgten Besucher*innen und Künstler*innen kurze Interviews und dokumentiert somit wie darüber gesprochen wird.

Performer*innen
Jede*r Performer*in spielt in drei Timeslots ein etwa 10minütiges Set und bietet zusätzlich die Möglichkeit zu einem anschließenden Gespräch.
Bei 13 Künstler*innen ergibt das eine Aufführungsdauer von 19,5 Stunden für 39 mögliche Besucher*innen.


Elisabeth Schimana
Klagelied
Ein Lied über die Unart digitaler Diktatoren wie facebook oder google

Die Musikerin, Komponistin und Medienkünstlerin Elisabeth Schimana ist seit den 1980er Jahren als eine der österreichischen Pionierinnen der elektronischen Musik mit Projekten präsent, die sich durch einen radikalen Ansatz und eine ebensolche Ästhetik auszeichnen. Ihr forschender Zugang hat auch die Gründung des IMA Institut für Medienarchäologie zur Folge, das sich seit 2005 den akustischen Medien an der Schnittstelle analog/digital, sowie dem Thema Frauen, Kunst und Technologie widmet.