.aufzeichnensysteme* (Autorinnenschaft von Hanne Römer, geb. 1967 in Bad Vilbel / D-Hessen; Studium Graphik & Malerei, Medienwissenschaft, Kunstgeschichte in D-Marburg / L., seit 2000 Künstlerin und Autorin in Wien) definiert seit 2002 das literarische, zeichnerische und auditive aufzeichnen als intermediale Schnittstelle. Publikationen, Hörstücke, intermediale Projekte und Kooperationen in Ö, D, EST, LVA, LUX u.a.; zuletzt erschienen: IM GRÜNEN (Ritterverlag 2017), Förderpreis zum Heimrad-Bäcker-Preis 2018. *bis 2015 elffriede (.aufzeichnensysteme) nach dem gleichnamigen Copy-Fanzine (1996-99)

GRATE bringt ein anamorphotisches Prinzip zum Einsatz und ist, in Fortsetzung und Zuspitzung von IM GRÜNEN "das Produkt einer bestimmten Montagetechnik: der Ellipse. (...) alles Redundante (ist) weggeschnitten. Das Augenmerk liegt dann an den Übergängen innerhalb der Gedichtkonstrukte (innersequentiell) und an den Übergängen zwischen den Gedichtgebilden (transsequentiell) - dort zeigt sich die Feinarbeit. (...) Allein durch die Ausnutzung von Text-Montagen gelingt (...) es .aufzeichnensysteme (...) Prosa zu verfassen, ohne eine Handlung vorzugeben..." Aus einer Rezension von Erkan Osmanovic, Medienimpulse Jg. 56, Nr. 3, 2018

Hannes Wurm aka fishy 1972 in Wien geboren, lebt und arbeitet ebenda. Er entwickelt Performanceprojekte im freien Theaterbereich, wirkt FALL/weise als Performancekünstler und entwirft Bühnenräume/Lichtdesigns.
Künstlerische Leitung des "Schauspielhaus Schaufenster" 2000/2001, Gründung des freien Theaters das Schaufenster 2003. Künstlerische Kooperationen + Inszenierungen im "Schaufenster": "touching…" (2006/2007),
"it's time" (2011), "the very last" (2012), "far away, so close" (2013), "if" (2015), "all|ein" (2015), "text|zeichen|setzen" (2017), "what will be will be #00" (2019).

 

 

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